Hier ein Überblick über meine nächsten Wochenendseminare: die Seminare finden statt in der Bildungsstelle der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn, Zum Rosenteich 26. Die Kurse kann man buchen unter www.wisoak.de

Datum: Thema:
23.-25. Nov. 2018 England und der Brexit
25.-27. Jan. 2019 Oslo – Städteseminar
29.-31. März 2019 Dublin – Städteseminar
5. – 7. April 2019 Danzig, die deutsche Perle Polens
3.-5. Mai 2019 Deutschland wie wir wurden, was wir sind
16.-18. Aug. 2019 Das Zeitalter der Aufklärung
25.-27. Okt. 2019 die Adria – Slowenien bis Montenegro
8.-10. Nov 2019 Orient und Okzident
24.-26. Jan 2020 10 Milliarden Menschen

 

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England und der „Brexit“

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 23. – 25 November 2018

Als die Briten im Sommer 2016 mit knapp 52% für den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union stimmten, versprachen sich die einen davon glorreiche Zeiten, die anderen prophezeiten den Untergang. Über die Folgen des Brexits für England kann zurzeit nur spekuliert werden. Noch steht Großbritanniens Wirtschaft vergleichsweise gut da: Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Beschäftigungsquote hoch, die Exportwirtschaft boomt. Doch viele Zeichen stehen längst auf Sturm: Das Wachstum schwächelt, die Inflation steigt schneller als die Löhne und der Staatshaushalt ist nicht solide. Nach Ansicht von Fachleuten dürfte es nach vollzogenem Brexit für das Land turbulent werden. Wenn Schottland sich für die EU entscheiden sollte, steht das United Kingdom vor einer weiteren schweren Zerreißprobe.

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Oslo

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 25. – 27 Januar 2019

Oslos Geschichte ist geprägt durch das lange Ringen Norwegens um Unabhängigkeit und eine eigene Identität, durch Einflüsse aus den dominanten Nachbarländern Dänemark und Schweden. Oslos Kultur ist verbunden mit den Namen Grieg und Hamsun, auch mit den Namen der Polarfahrer Amundsen und Nansen. Die Stadt profitierte im 20. Jahrhundert vom allgemeinen Wirtschaftsaufschwung Norwegens, getragen vom Ölreichtum. Heute sticht vor allem hervor: eine vorbildliche Stadtplanung mit der Verlagerung des Verkehrs unter die Stadt. Deutlich zugenommen hat auch die Attraktivität der norwegischen Hauptstadt für Einwanderer, besonders aus Deutschland. Vom Glanz des Wohlstands verdeckt bleiben Konflikte mit fundamentalistischen Strömungen, Rechtsradikalen (Breivik) – und den Ansprüchen an die eigene Liberalität.

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Dublin

Dublin, übersetzt „der schwarze Tümpel“, nach einer vor tausend Jahren dort angelegten Wikinger-Siedlung im Schilf. Lange Zeit war die Stadt irgendwie „englischer“ als der Rest des Landes, erkennbar an der im georgianischen Stil erbauten Innenstadt. Heute ist die Stadt eine geschäftige Millionenmetropole, die sich von den eher gemächlichen ländlichen Gebieten absetzt. Geprägt nicht nur vom weltweit größten Brauereikonzern Guinness ist die Stadt heute Sitz internationaler Banken, Tonstudios und High-Tech Firmen. Dennoch hat die Stadt ihren irischen Charakter bewahrt. Irische Musik und irische Pubs sind legendär, und den „Paddy“, die irische Version eines Bohème, wird man auch im modernen Dublin noch finden.

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Danzig – die deutsche Perle Polens

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 5.-7. April 2019

Danzig war immer schon etwas Besonderes: als exzellente Hafenstadt war sie im Mittelalter umkämpft von Polen, Balten, Deutschen, Pommerellen und Kaschuben, als Hansestadt erlangt sie unermesslichen Reichtum, von dem heute Prachtstraßen, mächtige Stadttore und reich ausgestattete Handelshäuser künden. Zwischen den Weltkriegen war Danzig ein eigener Freistaat. Nach der kompletten Kriegs-Zerstörung erstrahlt nach langem Wiederaufbau die Stadt heute wieder in seinem alten Glanz. Bekannt ist die Stadt auch durch den Aufstand der Solidarność, als Schauplatz der „Blechtrommel“ und als Geburtsort vieler Persönlichkeiten von Klaus Kinski bis Donald Tusk.

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Deutschland– wie wir wurden was wir sind

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 3.-5. Mai 2019

Deutschland steht im Vergleich zu vielen anderen Ländern Europas geradezu glänzend da, ist zum attraktiven Einwanderungsland und zum Vorbild geworden, Worte wie „Schuldenbremse“ oder „Gründlichkeit“ haben Einzug in andere Sprachen gehalten – als Richtschnur für eigenes staatspolitisches Handeln. ‍Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Die Schere zwischen Arm und Reich ist gleichzeitig  immer weiter auseinander gegangen, arme und reiche Wohnquartiere drohen in deutschen Großstädten weiter auseinander zu driften…‍Wie Deutschland zu dem geworden ist, was es heute ist, wird dieses Seminar untersuchen.

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Die Aufklärung

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 16.-18. August 2019

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Dieses Postulat stellte Immanuel Kant im 18. Jahrhundert auf. Nicht mehr religiöse, dem Glauben geschuldete Denkschablonen sollten das Handeln der Menschen bestimmen, sondern die Vernunft. Denker der Aufklärung wie Kant, Voltaire, Rousseau, Paine und Locke haben fortan das europäische Denken und politische Leben nachhaltig beeinflusst.

In der heutigen Zeit mehren sich wieder Versuche, Politik an Glaubensfragen auszurichten. Religiöser Fundamentalismus besonders im Nahen Osten, aber auch in den USA scheinen zunehmend die Richtlinien der Politik zu bestimmen. Im „postfaktischen Zeitalter“ gelten Meinungen mehr als die reine Wahrheit, „Aufklärung“ wird zum Schimpfwort bei Populisten.

In diesem Seminar werden führende Denker der Aufklärung vorgestellt. Wir werden untersuchen, welche Relevanz ihre Überlegungen zum Verständnis der modernen Welt heute haben

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Die Adria: Slowenien bis Montenegro

Die Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens bleiben die „Sorgenkinder“ Europas. Während Kroatien und Slowenien dank EU-Gelder sich weiterentwickeln, bleibt Bosnien ein zerrissener Staat, der droht, sich weiter zu „balkanisieren“, d.h. in immer kleinere Einheiten zu zerfallen. Auch im Kosovo scheint die Lage nur aufgrund der Anwesenheit der Kfor-Truppen einigermaßen stabil zu sein. Der Konflikt zwischen Albanern und Serben schwelt auch 20 Jahre nach Ende des Krieges weiter.

Dabei hat die Region viel Potential: Die Adriaküste ist ein beliebtes Reiseziel, Dubrovnik wird von Touristen geradezu überrannt, die wirtschaftliche Entwicklung ist insgesamt positiv. Eine Aufnahme der letzten Balkanstaaten in die EU ist absehbar. Wenn da nicht die alten Konflikte wären. Das Seminar vermittelt Basiswissen über die Adriastaaten.

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Orient und Okzident

ein alter Konflikt belastet erneut den Weltfrieden

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 8.-10. November 2019

Das Verhältnis zwischen christlichem Abendland und dem islamisch geprägten Nahen Osten ist besonders seit den Anschlägen auf das World Trade Center immer schwieriger geworden. Auf die militärische und wirtschaftliche Überlegenheit und damit einhergehender kolonialer Ansprüche des Westens antworten die arabischen Länder mit der „Ölwaffe“ oder, wie in Palästina, Irak und Afghanistan, mit Terroranschlägen.

In europäischen Ländern werden die zahlreichen Immigranten aus den islamischen Ländern unter Generalverdacht einer islamistischen „Unterwanderung“ gestellt, Minarett- Burka- und Kopftuchverbote sind die Konsequenzen.

In dieser politisch aufgeheizten Atmosphäre werden leider die Beispiele gelungener Integration und funktionierender Kooperation zwischen Orient und Okzident übersehen.

Dieses Seminar will Ursachen und Lösungen des Konflikts ergründen.

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10 Milliarden Menschen – Weckruf oder Panikmache?

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 25. – 27. Januar 2020

Wer 1960 geboren wurde, wuchs in einer Welt auf, die 3 Mrd. Menschen zählte. Heute leben bereits 7,4 Mrd. Menschen auf unserem Planeten. Bevölkerungswissenschaftler gehen davon aus, dass es bald 10 Mrd. sein werden. Wie wird die Welt unserer Enkel dann aussehen? Dringlicher als je zuvor stellt sich die Frage, wie die (begrenzten) Ressourcen verteilt sind bzw. wie Verteilungsgerechtigkeit aussehen und hergestellt werden könnte. Damit verbunden ist die Frage: Wie wird sich die globale demografische Entwicklung auf Weltpolitik und Machtverhältnisse in den nächsten Jahrzehnten auswirken? In Deutschland ist die Zahl der Geburten niedrig. Das birgt wiederum volkswirtschaftliche Risiken, die das gesamte Sozialsystem betreffen. Welche Lösungsansätze sind hier im Gespräch? Das Seminar gibt fundierte Antworten.

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