Hier ein Überblick über meine nächsten Wochenendseminare: die Seminare finden statt in der Bildungsstelle der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn, Zum Rosenteich 26. Die Kurse kann man buchen unter www.wisoak.de

Datum: Thema:
3.- 5. Dez. 2021 Rassismus, gestern und heute
4. – 6. März 2022 Evolution und Nationalismus
6.-8. Mai 2022 Pest und Cholera
7.-9. Oktober
11.-13. Nov. 2022

 

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Deutschland– wie wir wurden was wir sind

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn 

Deutschland steht im Vergleich zu vielen anderen Ländern Europas geradezu glänzend da, ist zum attraktiven Einwanderungsland und zum Vorbild geworden, Worte wie „Schuldenbremse“ oder „Gründlichkeit“ haben Einzug in andere Sprachen gehalten – als Richtschnur für eigenes staatspolitisches Handeln. ‍Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Die Schere zwischen Arm und Reich ist gleichzeitig  immer weiter auseinander gegangen, arme und reiche Wohnquartiere drohen in deutschen Großstädten weiter auseinander zu driften…‍Wie Deutschland zu dem geworden ist, was es heute ist, wird dieses Seminar untersuchen

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Nach uns die Sintflut?

Der Klimawandel und seine Folgen
Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn

In den letzten Jahren scheinen sich Unwetter zu häufen, Hurrikans, Starkregen, brennende Wälder, Hochwasser an deutschen Flüssen, alles Anzeichen einer Erderwärmung? Klimaforscher warnen vor den Folgen eines ungebremsten Ausstoßes von CO2. Die Polkappen schmelzen, der Eisbär stirbt aus, der Meeresspiegel steigt, die Sahara dehnt sich bis Südeuropa aus. Bringt der Mensch durch das Verbrennen fossiler Energien das Weltklima aus dem Gleichgewicht?
Klima ist von vielen Faktoren abhängig, doch nun hat sich der Mensch angeschickt, ins Klimageschehen einzugreifen und ist zum Klimafaktor geworden.

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Die Türkei

wohin führt Erdoğan die neue Türkei?

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn

500 Jahre lang hat das Osmanische Reich von seiner Hauptstadt Istanbul aus den Nahen Osten beherrscht. Der Topkapi Palast, in dem der Sultan residierte, mit den Wesiren, Eunuchen und Haremsdamen war das Zentrum der islamischen Welt. Von Sarajevo bis zum Jemen, von der Krim bis Algerien haben die Türken ihre Spuren hinterlassen. Doch die Mächtigen des Landes haben bei all dem Prunk und Reichtum die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Neuzeit verpasst.
Mustafa Kemal Atatürk hatte versucht, das Steuer radikal herumzureißen und aus dem orientalischen Märchenland eine moderne, westlich ausgerichtete Demokratie zu schaffen. Eine EU-Mitgliedschaft war lange im Gespräch. Mit Staatspräsident Erdogan erstarken nun wieder die islamistischen und konservativen Kräfte im Land. Presse und Justiz sind entmachtet, der Präsident führt das Land in eine Diktatur. Die Frauen sind von einer Gleichberechtigung weit entfernt und auch die Behandlung der Minderheiten und die Beachtung der Menschenrechte entsprechen in der neuen Türkei nicht den westlichen Standards.

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Danzig – die deutsche Perle Polens

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn

Danzig war immer schon etwas Besonderes: als exzellente Hafenstadt war sie im Mittelalter umkämpft von Polen, Balten, Deutschen, Pommerellen und Kaschuben, als Hansestadt erlangt sie unermesslichen Reichtum, von dem heute Prachtstraßen, mächtige Stadttore und reich ausgestattete Handelshäuser künden. Zwischen den Weltkriegen war Danzig ein eigener Freistaat. Nach der kompletten Kriegs-Zerstörung erstrahlt nach langem Wiederaufbau die Stadt heute wieder in seinem alten Glanz. Bekannt ist die Stadt auch durch den Aufstand der Solidarność, als Schauplatz der „Blechtrommel“ und als Geburtsort vieler Persönlichkeiten von Klaus Kinski bis Donald Tusk..

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Evolution und Nationalismus

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 4. – 6. März 2022

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft stammt der Urmensch aus Afrika, lebte vom Jagen und Sammeln, war 150 cm groß und hatte dunkle Hautfarbe. Erst nachdem die Urmenschen die kälteren Klimazonen erobert hatten, wurde ihr Körper größer und ihre Haut heller.
Hätte diese Theorie jemand im Jahr 1936 in Berlin vertreten, wäre er wahrscheinlich wegen Volksverhetzung seiner Ämter enthoben oder gar verhaftet worden. Denn nach nationalsozialistischer Vorstellung stammte der arische Urmensch aus einer nordischen Lichtheimat und hat durch seine geistige und körperliche Überlegenheit den anderen Menschenrassen erst die Anfänge der Zivilisation gebracht.
Nach christlicher Vorstellung stammen alle Menschen aus dem Garten Eden von Adam und Eva ab, deren Lebzeiten christliche Historiker in das 5. vorchristliche Jahrtausend zu datieren versucht haben. Auch andere Religionen glauben an die Existenz eines lang zurückliegenden „Goldenen Zeitalters“, in dem ihre Ur-Vorfahren gelebt haben und das man sich sehnlichst zurückwünscht.
Dieses Seminar will gängige Ursprungsmythen auf Herkunft und Aktualität untersuchen und dem neuesten wissenschaftlichen Stand gegenüberstellen.

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Rassismus gestern, heute

Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 3. – 5. Dezember 2021

Täglich erleben Menschen Rassismus, auch in Deutschland. Das wurde lange Zeit von Politik und Öffentlichkeit ignoriert. Mit dem Ende des Nationalsozialismus schien auch der Rassismus hierzulande überwunden.

Vor allem die NSU-Morde und jüngst auch die Bewegung Black Lives Matter haben den Debatten über Rassismus neue Nahrung gegeben – und den Blick gelenkt auf die verschiedenen Ausprägungen von Diskriminierung im Alltag.

Welche Folgen hat Rassismus für die Betroffenen wie für die Gesellschaft insgesamt?

Wir werden in diesem Seminar auch der Frage nachgehen:  Was ist Rassismus eigentlich, wie ist er entstanden, und warum glauben immer noch so viele Menschen, es gäbe Rassen?

 

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Pest und Cholera, Masern und Corona

Vom Umgang mit der Seuche
Wochenendseminar bei der Wirtschafts- und Sozialakademie in Bad Zwischenahn vom 6.-8. Mai 2022

Corona geht um, Hamsterkäufe machen die Medizinartikel knapp und Lebensmittelregale leer. Die ganze Welt hält den Atem an. Gesellschaftlicher Shutdown bis zur Ausgangssperre. Wir erinnern uns an die Aufregung um Schweinegrippe und BSE vor einigen Jahren, als plötzlich niemand mehr Rindfleisch kaufen wollte und der Fleischmarkt zusammenbrach. Aber nie hat es uns so schlimm erwischt wie bei Corona 2020. Ist die Gefahr vorbei?
Seuchen haben schon immer die Entwicklung und die Kulturgeschichte der Menschen entscheidend beeinflusst. In Hamburg zum Beispiel priesen 1892 die Gastwirte mit Alkohol versetztes Alsterwasser zum Verkauf an, weil das Elbewasser mit Cholera verseucht war. Der Begriff „Alster“ ist bis heute geblieben.
Pest, die Geißel der Menschheit im Mittelalter, verschwand im 17. Jahrhundert aus Europa, Pocken wurden als erste Seuche mit Impfungen bekämpft und gelten als einzige aller Seuchen als vollständig ausgerottet. Cholera kam erst im 19. Jh. nach Europa und führte zu einer Hygienekampagne (nach dem Klo und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen!).
Viele der alten Seuchen stellen für uns heute keine Bedrohung mehr dar, dafür kommen die neuen Seuchen, Aids, BSE, Ebola, immer neue Grippeviren. Dieses Seminar informiert, wie die Seuchen der Vergangenheit entstanden und vergingen und wie sie das Leben der Menschen verändert haben. Es informiert ebenso, wie bedrohlich die Seuchen der Gegenwart wirklich sind.

 

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