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Hier ein Überblick über meine nächsten Einzelvorträge:

Datum: Thema: Ort:
1. Feb. 2023 Die Kelten Wilhelmshaven
21. März 2023 Schottland Oldenburg
19. April 2023 Schottland Wilhelmshaven
15. Nov. 2023 Die Friesen Oldenburg
31. Jan. 2024 Der Untergang des Römischen Reiches Oldenburg

 

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Das Baltikum – Estland, Lettland, Litauen

Europas Nordost – Flanke im politischen Brennpunkt

Vortrag und Diskussion

Riga, alte Hansestadt und Partnerstadt Bremens, gehört mit den beiden anderen Hauptstädten Vilnius und Tallinn zu den aufstrebenden Metropolen in den baltischen Staaten. Im Sozialismus führten die Länder viele Jahre ein eher kümmerliches Dasein als benachteiligte Sowjet-Republiken, doch seit dem Beitritt zur Europäischen Union hoffen die Bürger auf bessere Zeiten.

Das Verhältnis zum großen Nachbarn Russland bleibt gespannt, denn die großen russisch sprechenden Minderheiten wollen sich nur bedingt assimilieren. Nach Putins Einmarsch in die Ukraine geht auch im Baltikum die Angst vor den Machtgelüsten des großen Nachbarn um.

Dieser Vortrag will die Geschichte, Kultur und die besondere politische Lage der baltischen Länder erklären.

 

Dienstag 29. November 18.30 Uhr KVHS Ammerland

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Die Kelten

die Vorfahren Europas – Spurensuche in unserer Kultur

Viele Jahrhunderte prägte keltische Kultur das Leben Europas vom Schwarzen Meer bis Irland. Viel bedeutender als die Germanen prägten sie das Kulturleben in Deutschland in vorchristlicher Zeit. Ihre egalitäre Form des Zusammenlebens ohne übergeordnete Herrschaft hatte lange Bestand, bis sie schicksalhaft mit dem römischen Reich kollidierte. Doch die Kelten sind nicht nur archäologisch interessant, viel keltisches Erbgut findet sich in den heutigen Völkern Europas, in religiösen Denkweisen, den Ortsnamen, Schmuck und Ornamentik.

Die Kelten haben uns viel überliefert, wir müssen es nur entdecken.

Mittwoch, 01.02.2023, 18.30 – 20.45 Uhr VHS Wilhelmshaven Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29

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Der Untergang des Römischen Reiches

Vor 2000 Jahren lebten 20% der Weltbevölkerung innerhalb der Grenzen des Römischen Reiches. Fünfhundert Jahre dominierten die Römer kulturell, wirtschaftlich und militärisch Europa, Nordafrika und den Nahen Osten. Wie konnte dieses Reich untergehen? Lag es an der vielzitierten „spätrömischen Dekadenz“ oder an der Völkerwanderung? Was genau ist da passiert? Im 4. und 5. Jahrhundert kam Im- und Export zum Erliegen, Bevölkerungszahlen sanken, die Wasserversorgung der Städte war nicht mehr sicher, Flüchtlingsströme überall, Malaria breitete sich in Italien aus, religiöse Demagogen nutzten die Wut der Bürger für ihre Ziele. Fremde Völker überrannten die Grenzen.

Droht unserer hochentwickelten Kultur in Europa im 21. Jahrhundert ein ähnliches Schicksal?

Vortrag am 31. Januar 2024 um 18.30 Uhr VHS Oldenburg

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Die Friesen – die Geschichte eines großen Volkes am Meer

Während der Völkerwanderung waren die Friesen das einzige nordeuropäische Volk, das nicht wie Goten, Sachsen oder Vandalen fortgezogen ist. Hartnäckig verteidigten sie ihr Land an der Nordsee gegen Wikinger und Franken, gegen die Sachsen in der sächsischen Fehde. Ihre „friesische Freiheit“ wurde legendär, ihren Wahlspruch „lever dood as slav“ vertonte Achim Reichel in einem Lied. Im 5. Kreuzzug spielten sie eine entscheidende Rolle beim Sieg über Sarazenen.

Dieser Abend will Interessantes aus der Geschichte dieses Volkes erzählen, die viele von uns zu ihren Vorfahren zählen.

Vortrag am 15. November 2023 um 18.30 Uhr VHS Oldenburg

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Die Römer in Deutschland

 

Fährt man heute an Rhein und Donau entlang, findet man überall Spuren der Römer. Vor 2000 Jahren bauten römische Baumeister Städte wie Trier, Mainz, Köln, Xanten, Augsburg, sowie Straßen, Grenzwälle und Kastelle. In den Städten ging es multikultureller zu als heute, Ägypter, Spanier, Armenier, sie alle konnten als römische Bürger ohne Kontrollen vom Euphrat bis zum Rhein wandern. „Pax Romana“ sorgte für Frieden und Gerechtigkeit. Römer bauten prächtige Gutshöfe, „Villa Rusticas“, sie kultivierten das Land und brachten den Weinbau nach Germanien.
Dieser Vortrag will zeigen, wie Deutschland zur Zeit der Römer aussah und wie sie das Land von Architektur bis zur Gesetzgebung geprägt haben.

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Island – von Vulkanausbrüchen, Trollen und Finanzkrisen

 

Vor über tausend Jahren besiedelten Norweger, die am Odins-Glauben festhalten wollten, in das Land von Eis und Feuer. Noch heute gibt es einen Verband der Asengläubigen und eine Elfenbeauftragte im Bauministerium. Harte Klimabedingungen und häufige Vulkanausbrüche prägten die Mentalität der Isländer. Fischfang, Schaf- und Pferdezucht bildeten lange Zeit die Lebensgrundlage. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich der Tourismus zum bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Spektakuläre Vulkanausbrüche, aber auch die Bankenkrise 2008-2011 sorgten dann für weltweite Aufmerksamkeit. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit Politik, Geschichte und Natur Islands, Leben und Alltag der rund 300.000 Isländer.

 

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„Pest und Cholera – wie Seuchen die Weltgeschichte beeinflussen“

Corona geht um, Hamsterkäufe machen die Medizinartikel knapp und Lebensmittelregale leer. Die ganze Welt hält den Atem an. Gesellschaftlicher Shutdown bis zur Ausgangssperre. Die Reaktion der Menschen auf den Ausbruch einer Seuche beschrieb schon Daniel Defoe über die Pest in London 1665: irrationales Verhalten bis zur Hysterie bei einigen und völlige Ignoranz bei anderen, Suche nach dem Sündenbock, wilde Verschwörungstheorien und Wunderheiler, die gefährliche Medikationen anpreisen. Damals sollte man Quecksilber trinken, heute Desinfektionsmittel spritzen.
Seuchen haben schon immer die Entwicklung und die Geschichte der Menschen entscheidend beeinflusst. Die Antoninische Pest läutete den Untergang des Römischen Reiches ein, die Justiniansche Pest beendete die Vorherrschaft des Christentums im Orient. Seuchen ließen ganze Dynastien wie die Tudor in England aussterben, Kriege mussten abgebrochen werden, weil die Seuche im Heer grassierte. Dieser Vortrag schildert, wie die Seuchen der Vergangenheit entstanden und vergingen und wie sie das Leben der Menschen verändert haben.

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Klimawandel und Wasser

Vortrag

Trockenheit bedroht immer mehr Länder

Die „Höhle der Schwimmer“, bekannt aus dem Film „Der englische Patient“, lag früher an einem See, heute ist dieser Landstrich in Ägypten staubtrocken. In vielen Wüsten findet man Überreste ehemals großer Kulturen. Warum sind sie verschwunden? Krieg, Vulkanausbrüche und Naturkatastrophen können Völker überstehen, aber Trockenheit vernichtet auch große Reiche schnell und gründlich. Die Hethiter und das Reich Mykene in der Antike, die Maya und Anazasi in Amerika, all diese Reiche hat der Mangel an Wasser kollabieren lassen.

Und heute? Tschad- und Aralsee sind fast verschwunden, Gletscher schmelzen, die Süßwassermenge der Erde sinkt. Länder wie Ägypten oder Peru haben schon jetzt Probleme. Und mit den Dürregebieten von Zypern über Sizilien bis Andalusien ist das Problem auch in der EU angekommen. Welche Überraschungen bringt uns der Klimawandel?

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Irland, Nordirland und der Brexit

Seit dem Brexit steht Irland wieder im Brennpunkt europäischer Politik. Lange hat man um Frieden gerungen zwischen pro-irischen Katholiken und pro-britischen Protestanten. Seit 20 Jahren scheint das Land einer friedlicheren Zukunft entgegenzublicken. Die Grenze ist verschwunden, eine Vereinigung beider Teile Irlands schien denkbar. Und nun der Brexit. Die Grenze zwischen der Republik und dem irischen Norden wird EU-Außengrenze. Alte Konflikte treten wieder an die Oberfläche.

An diesem Abend wollen wir uns mit irischer Geschichte und besonders dem Nordirland-Konflikt beschäftigen. Dazu gibt es Einblicke in irische Mentalität, Kultur und Eigenheiten, dazu viele Bilder eines grandiosen Landes.

 

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Schottland

Schotten und Engländer – schwierige Nachbarn

Schottland – da denkt man an Dudelsack, Schottenrock und Sparsamkeit. Filme wie der „Highlander“ oder „Braveheart“ füllten die Kinokassen. Die schottischen Highlands verströmen nach wie vor eine Aura der Romantik, hier fühlt man sich vergangenen Zeiten näher als sonst in Europa.

Seit 300 Jahren ist Schottland ein Teil des United Kingdoms, doch nach dem Brexit werden die Karten neu gemischt. Mit großer Mehrheit stimmten die Schotten für den Verbleib in der EU und streben ein neues Referendum an. Zerbricht das United Kingdom am Brexit?

An diesem Abend möchten wir einen Blick auf schottische Geschichte und das zwiespältige Verhältnis zu den Engländern werfen. Wird der Brexit zum Fluch oder Segen für die Schotten? Bleibt Schottland ein Teil Britanniens oder wird es wieder EU-Mitglied?

Vortrag am 21. März 2023 um 18.30 Uhr VHS Oldenburg

und am 19. April 2023 bei der VHS Wilhelmshaven

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Danzig

die deutsche Perle Polens

Vortrag

Danzig war immer schon etwas Besonderes: als exzellente Hafenstadt war sie im Mittelalter umkämpft von Polen, Balten, Deutschen, Pommerellen und Kaschuben, als Hansestadt erlangt sie unermesslichen Reichtum, von dem heute Prachtstraßen, mächtige Stadttore und reich ausgestattete Handelshäuser künden. Zwischen den Weltkriegen war Danzig ein eigener Freistaat. Nach der kompletten Kriegs-Zerstörung erstrahlt nach langem Wiederaufbau die Stadt heute wieder in seinem alten Glanz. Bekannt ist die Stadt auch durch den Aufstand der Solidarność, als Schauplatz der „Blechtrommel“ und als Geburtsort vieler Persönlichkeiten von Klaus Kinski bis Donald Tusk.

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Woher stammt der Mensch?

Vortrag

In den Höhlen der Schwäbischen Alb fanden Forscher die ältesten Werkzeuge der Menschen in Europa, eine vor 35 000 Jahren gefertigte Flöte aus Schwanenknochen und Tierfiguren aus Elfenbein. Wie und woher sind die ersten Menschen nach Europa gekommen und wie sind sie mit dem rauen Klima der Eiszeit fertig geworden?

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft stammt der Urmensch aus Afrika, lebte vom Jagen und Sammeln, war 150 cm groß und hatte dunkle Hautfarbe. Erst nachdem die Urmenschen die kälteren Klimazonen erobert hatten, wurden ihre Körper größer und ihre Haut heller.

Hätte diese Theorie jemand im Jahr 1936 in Berlin vertreten, wäre er wahrscheinlich wegen Volksverhetzung verhaftet worden. Denn nach nationalsozialistischer Vorstellung stammt der arische Urmensch aus einer nordischen Lichtheimat.

Nach christlicher Vorstellung stammen alle Menschen von Adam und Eva ab, deren Lebzeiten christliche Historiker in das 5. vorchristliche Jahrtausend zu datieren versucht haben.

Keine andere Wissenschaft wird mehr durch Mythen und Ideologien in Frage gestellt wie die Anthropologie.

Dieser Vortrag will gängige Ursprungsmythen dem neuesten wissenschaftlichen Stand gegenüberstellen.

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Klima und Geschichte in Europa

Vortrag

„Solch ein Wetter hatten wir früher auch schon“, hört man häufig von Leuten, die meinen, die Warnungen vor einer Klimaerwärmung seien völlig übertrieben. An strengere und schneereichere Winter vor einigen Jahrzehnten kann man sich vielleicht noch erinnern, doch wie war das Wetter vor hundert oder tausend Jahren?

Klimaschwankungen haben ganz entscheidend auch die Geschichte Europas beeinflusst, Zeiten von Bevölkerungswachstum und Städtegründungen wechselten sich mit Hungerjahren und Revolutionen ab. An diesem Abend werden wir erfahren, wie Wetter und Klima in die Geschicke der Menschen in Europa eingegriffen haben.

 

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