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Hier ein Überblick über meine nächsten Einzelvorträge:

Datum: Thema: Ort:
15. 4. 2020

Das Byzantinische Reich

abgesagt wegen Corona

Friesoythe
7. Okt. 2020 Römer in Deutschland Rastede
27. Okt.  2020 Die Phönizier Westerstede
28. Okt. 2020 Das Osmanische Reich Friesoythe

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Irland, die Kelten der Neuzeit

Seit dem Brexit steht Irland wieder im Brennpunkt europäischer Politik. Lange hat man um Frieden gerungen zwischen pro-irischen Katholiken und pro-britischen Protestanten. Seit 20 Jahren scheint das Land einer friedlicheren Zukunft entgegenzublicken. Die Grenze ist verschwunden, eine Vereinigung beider Teile Irlands schien denkbar. Und nun der Brexit. Die Grenze zwischen der Republik und dem irischen Norden wird EU-Außengrenze. Alte Konflikte treten wieder an die Oberfläche.

An diesem Abend wollen wir uns mit irischer Geschichte und besonders dem Nordirland-Konflikt beschäftigen. Dazu gibt es Einblicke in irische Mentalität, Kultur und Eigenheiten, dazu viele Bilder eines grandiosen Landes.

 

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Das Byzantinische Reich

griechisch-christliches Bollwerk gegen den Islam

Vortrag beim kath. Bildungswerk Friesoythe am 15. April 2020

Über tausend Jahre existierte das byzantinische Reich, Konstantinopel war im Mittelalter mit mehr als einer halben Million mit Abstand die größte Stadt Europas.

Die starken Mauern der Stadt schützten Europa vor östlichen Invasoren. Hier formulierte man die Lehren des Christentums und baute mit der Hagia Sophia die größte Kirche des Mittelalters. Auf der Gegenseite steht die Vernichtung antiker Bauwerke und Philosophien, Intoleranz gegen Glaubens-Abweichler und ein ewiger Machtkampf im Königspalast.

Die heutigen Griechen sehen sich als Erben der Byzantiner und trauern der Niederlage ihres Reiches gegen die Türken immer noch nach, was bis heute zu erheblichen Spannungen zwischen den beiden NATO-Partnern in der Ägäis führt.

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Das osmanische Reich – Vorbild für die neue Türkei?

Vortrag  am 28. Oktober 2020 beim kath. Bildungswerk Friesoythe

Die osmanischen Türken herrschten vom Jemen bis zur Donau. Die Pracht und Verschwendungssucht ihrer Sultane war legendär, ihre Hofhaltung gigantisch. Zweimal standen ihre Heere vor Wien. Das Reich gab sich tolerant gegen Andersgläubige, nahm großzügig Flüchtlinge auf, die in Europa wegen ihrer politischen Ansichten oder sexuellen Orientierung verfolgt wurden. Doch das Reich hatte auch seine Schattenseiten: Der Sultan verlangte Loyalität bis zur Selbstaufgabe, Menschenrechte spielten keine Rolle, unbotmäßige Volksgruppen oder aufsässige Kolonialvölker ließ der Sultan ohne Skrupel ausrotten. Während Europa im Zeitalter der Aufklärung Forschung und Entdeckergeist förderte, verharrten die Osmanen in mittelalterlichen Strukturen und ließen die Türkei zum „kranken Mann am Bosporus“ werden.

Präsident Erdoğan möchte gern die Alleinherrschaft wie einst der Sultan und setzt wieder auf die alten Werte: Mehr Religion, absolute Herrschaft und kritikfreie Loyalität. Wird er damit Erfolg haben?

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Wales –

einzigartig schön – von Natur aus

Vortrag bei der VHS Oldenburg voraussichtlich am 3. Juni 2020

 

Wales ist klein, ursprünglich und noch relativ unbekannt. Dabei hat dieses bezaubernde Land überaus viel zu bieten: den längsten zusammenhängenden Küstenwanderweg der Welt, eine prächtige Bergwelt und imposante Zeugnisse der bewegten walisischen Geschichte. Außerdem ist Wales ein Land voller Kuriositäten: Hier liegt die steilste Straße der Welt mit 37% Steigung, Ort haben Namen wie Aberystwyth und Penrhyndeudraeth und Sportarten wie Schlammschnorcheln und Mensch-gegen-Pferd-Marathon sind beliebt. Wales ist aber ein armes Land, der Niedergang des Bergbaus hat Wales eine lang anhaltende Krise beschert, und der drohende Brexit wird die wirtschaftliche Lage nicht bessern.
Dieser Vortrag informiert über die Schönheit des Landes, die Geschichte, die soziale Lage heute, den Nationalstolz der Waliser und erzählt einige Kuriositäten.

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Die Römer in Deutschland

Vortrag bei der KVHS Rastede Mi 7. Oktober 2020, 19.30 Uhr


Fährt man heute an Rhein und Donau entlang, findet man überall Spuren der Römer. Vor 2000 Jahren bauten römische Baumeister Städte wie Trier, Mainz, Köln, Xanten, Augsburg, sowie Straßen, Grenzwälle und Kastelle. In den Städten ging es multikultureller zu als heute, Ägypter, Spanier, Armenier, sie alle konnten als römische Bürger ohne Kontrollen vom Euphrat bis zum Rhein wandern. „Pax Romana“ sorgte für Frieden und Gerechtigkeit. Römer bauten prächtige Gutshöfe, „Villa Rusticas“, sie kultivierten das Land und brachten den Weinbau nach Germanien.
Dieser Kurs will zeigen, wie Deutschland zur Zeit der Römer aussah und wie sie das Land von Architektur bis zur Gesetzgebung geprägt haben.

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Die Phönizier– Seefahrer und Rivalen Roms

Vortrag bei der KVHS Westerede Di 27. Oktober 2020, 19.30 Uhr

Hannibals Marsch über die Alpen mit Elefanten ist in die Geschichte eingegangen, fast wäre es ihm gelungen, die Weltmacht Rom niederzuringen. Doch woher kam er eigentlich? Karthago liegt im heutigen Tunesien und war eine Kolonie der Phönizier aus dem fernen Syrien. Was machte dann Hannibal in den Alpen?
Phönizier waren die besten Seefahrer der Antike, sie befuhren das Mittelmeer und den Atlantik, entdeckten die Azoren und die Zinnvorkommen in Cornwall. Einige Historiker vertreten die Meinung, sie seien sogar bis Amerika gesegelt.
Dieser Abend soll dieses sagenumwobene Volk mit ihrem Kult um den Gott Baal wieder aufleben lassen.

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