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Hier ein Überblick über meine nächsten Einzelvorträge:

Datum: Thema: Ort:
27. Januar 2021 Island Oldenburg
3.Feb. 2021 Römer in Deutschland Wilhelmshaven
10. Februar 2021 Evolution und Nationalismus Oldenburg
14.April 2021 Pest und Cholera Wilhelmshaven
25. Januar 2021 Pest und Cholera Friesoythe

 

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Die Römer in Deutschland

Vortrag bei der VHS Wilhelmshaven am 3. Februar 2021 um 18.30 Uhr

Fährt man heute an Rhein und Donau entlang, findet man überall Spuren der Römer. Vor 2000 Jahren bauten römische Baumeister Städte wie Trier, Mainz, Köln, Xanten, Augsburg, sowie Straßen, Grenzwälle und Kastelle. In den Städten ging es multikultureller zu als heute, Ägypter, Spanier, Armenier, sie alle konnten als römische Bürger ohne Kontrollen vom Euphrat bis zum Rhein wandern. „Pax Romana“ sorgte für Frieden und Gerechtigkeit. Römer bauten prächtige Gutshöfe, „Villa Rusticas“, sie kultivierten das Land und brachten den Weinbau nach Germanien.
Dieser Kurs will zeigen, wie Deutschland zur Zeit der Römer aussah und wie sie das Land von Architektur bis zur Gesetzgebung geprägt haben.

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Island – von Vulkanausbrüchen, Trollen und Finanzkrisen

Vortrag bei der VHS Oldenburg  am 27. Januar 2021

Vor über tausend Jahren besiedelten Norweger, die am Odins-Glauben festhalten wollten, in das Land von Eis und Feuer. Noch heute gibt es einen Verband der Asengläubigen und eine Elfenbeauftragte im Bauministerium. Harte Klimabedingungen und häufige Vulkanausbrüche prägten die Mentalität der Isländer. Fischfang, Schaf- und Pferdezucht bildeten lange Zeit die Lebensgrundlage. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich der Tourismus zum bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Spektakuläre Vulkanausbrüche, aber auch die Bankenkrise 2008-2011 sorgten dann für weltweite Aufmerksamkeit. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit Politik, Geschichte und Natur Islands, Leben und Alltag der rund 300.000 Isländer.

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Evolution und Nationalismus

Vortrag bei der VHS Oldenburg am 10. Februar 2021

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft stammt der Urmensch aus Afrika, lebte vom Jagen und Sammeln, war 150 cm groß und hatte dunkle Hautfarbe. Erst nachdem die Urmenschen die kälteren Klimazonen erobert hatten, wurde ihr Körper größer und ihre Haut heller.
Hätte diese Theorie jemand im Jahr 1936 in Berlin vertreten, wäre er wahrscheinlich wegen Volksverhetzung seiner Ämter enthoben oder gar verhaftet worden. Denn nach nationalsozialistischer Vorstellung stammte der arische Urmensch aus einer nordischen Lichtheimat und hat durch seine geistige und körperliche Überlegenheit den anderen Menschenrassen erst die Anfänge der Zivilisation gebracht.
Nach christlicher Vorstellung stammen alle Menschen aus dem Garten Eden von Adam und Eva ab, deren Lebzeiten christliche Historiker in das 5. vorchristliche Jahrtausend zu datieren versucht haben. Auch andere Religionen glauben an die Existenz eines lang zurückliegenden „Goldenen Zeitalters“, in dem ihre Ur-Vorfahren gelebt haben und das man sich sehnlichst zurückwünscht.
Dieser Vortrag will gängige Ursprungsmythen auf Herkunft und Aktualität untersuchen und dem neuesten wissenschaftlichen Stand gegenüberstellen.

 

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„Pest und Cholera – wie Seuchen die Weltgeschichte beeinflussen“

Vortrag bei der VHS Wilhelmshaven Mittwoch, 25.11.2020, 18.30 – 20.45 Uhr

Katholisches Bildungswerk Friesoythe Montag 25. Januar 2021 – als Online Veranstaltung

Corona geht um, Hamsterkäufe machen die Medizinartikel knapp und Lebensmittelregale leer. Die ganze Welt hält den Atem an. Gesellschaftlicher Shutdown bis zur Ausgangssperre. Die Reaktion der Menschen auf den Ausbruch einer Seuche beschrieb schon Daniel Defoe über die Pest in London 1665: irrationales Verhalten bis zur Hysterie bei einigen und völlige Ignoranz bei anderen, Suche nach dem Sündenbock, wilde Verschwörungstheorien und Wunderheiler, die gefährliche Medikationen anpreisen. Damals sollte man Quecksilber trinken, heute Desinfektionsmittel spritzen.
Seuchen haben schon immer die Entwicklung und die Geschichte der Menschen entscheidend beeinflusst. Die Antoninische Pest läutete den Untergang des Römischen Reiches ein, die Justiniansche Pest beendete die Vorherrschaft des Christentums im Orient. Seuchen ließen ganze Dynastien wie die Tudor in England aussterben, Kriege mussten abgebrochen werden, weil die Seuche im Heer grassierte. Dieser Vortrag schildert, wie die Seuchen der Vergangenheit entstanden und vergingen und wie sie das Leben der Menschen verändert haben.

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